Da wir nun endgültig die Kündigung bekommen haben, werden wir leider nach 21 Jahren unserer Existenz beraubt.

Nach unseren dürftigen Informationen wurden nun angeblich die Gelder zum Bau des Kassenhauses am Biergarten zur Verfügung gestellt.
Die Umbaumaßnahmen sollen voraussichtlich 3 Jahre dauern und da die Schlösserverwaltung nicht auf den Vorschlag eingegangen ist, die zusätzlichen Reparaturen die in der Gaststätte nötig sind in einer Winterbaustelle zu machen, damit wir die Gäste dann wenigstens in den Lokalitäten verköstigen können, ist die Burgschänke

ab 30. Oktober 2016
 geschlossen.


Wir bedanken uns bei all unseren Gästen für 21 Jahre Vertrauen.

Elke und Eberhard (Dino) Schubert

Die neuesten Informationen immer unter Facebook Burgschänke

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Da wir leider keinerlei Informationen bekommen, wann nun Bauarbeiten auf der Burg stattfinden und wir von Monat zu Monat in der Schwebe sind, können wir keine langfristigen Termine annehmen.

Die letzte Information an uns:

Die Burgschänke darf doch bis Ende 2016 offenbleiben!

Wir durchleben eine Posse. Die Bauarbeiten auf der Burg werden erneut verschoben.

Bericht vom Eichstätter Kurier am 04.04.15:

Das Hin und Her um die Eichstätter Burgschänke gerät immer mehr zur Posse: Im Dezember, kurz vor Weihnachten war den Wirtsleuten auf der Eichstätter Willibaldsburg mitgeteilt worden, dass sie nach 20 Jahren zum Jahresende 2015 schließen müssen. Da hieß es, der Pachtvertrag würde nicht verlängert, da die Schlösser- und Gärtenverwaltung ab 2016 mit umfangreichen Neubauarbeiten starten wollte.

Jetzt, kurz vor den Osterfeiertagen, haben die Schuberts die Nachricht erhalten, dass die den Gastronomiebetrieb auf jeden Fall bis Ende 2016 fortführen könnten.

Also doch alles in Butter? Keineswegs.

Zum einen haben die Schuberts zahlreiche Terminanfragen für Hochzeiten, Familienfeiern und Vereinsfeste bereits abgesagt, ihre Werbung zurückgefahren und sich auch von einigen Mitgliedern des Personals bereits verabschiedet.

Sie sind eigentlich auf Wohnungssuche und haben Angebote für Gastronomiebetriebe, die sie übernehmen könnten. Wobei es für sie schwierig ist, angesichts der vielen Unsicherheiten jemanden zu finden, der ihnen die Ablöse für ihre Gastronomieeinrichtung zahlen würde. Die bräuchten sie aber eigentlich als Grundstock für einen Neustart.

Leicht wird es also nicht, die "Gnadenfrist" anzunehmen und doch noch ein Jahr oder mehr "dranzuhängen". Zumal 2015 ein weiteres Damoklesschwert über ihnen hängt.

Denn es geht um zwei Baumaßnahmen: Die eine ist der große Neubau des neuen Museumseingangs mit Kassenhaus und Kiosk, den wie mehrfach berichtet die Schlösser- und Gärtenverwaltung plant. Weil der Freistaat nach jahrelangen Verschiebungen nun offenbar genug Geld dafür zur Verfügung stellen wollte, war im Dezember eine zweijährige Großbaustelle geplant gewesen, weswegen die Gaststätte geschlossen werden sollte. Bereits dafür hatten die Schuberts kein Verständnis: Immerhin hätte auf der Baustelle für das Museum ja eine vier Meter breite Feuerwehrzufahrt freigehalten werden müssen. Die hätte ihrer Meinung doch auch als Zugang für die Gaststätte dienen können.

Am vorigen Freitag (27.März) hat nun also ein Schreiben der Schlösserverwaltung die Wirtsleute erreicht, in dem es heißt:

"Intern gehen wir davon aus, dass ein Baubeginn vor Ende 2018 nicht wahrscheinlich ist."

Das könne den Schuberts aber nicht vertraglich zugesichert werden, bis Ende 2016 könne der Gastronomiebetrieb aus Sicht der Schlösser- und Gärtenverwaltung aber "auf jeden Fall" fortgeführt werden.

Eine zweite Baumaßnahme, die das Staatliche Bauamt plant und die Gaststätte direkt betrifft, "droht" allerdings bereits 2015:

Es geht um Erneuerungen unter anderem des Fettabscheiders, die Gaststätte müsste dafür wohl für drei bis vier Monate außer Betrieb gehen. Die Wirtsleute haben nichts dagegen - nur müssten sie dringend wissen, wann es losgeht. Aber trotz mehrmaliger Anfragen wird ihnen kein Zeitplan mitgeteilt.

Deswegen tun sie sich mit verbindlichen Terminzusagen schwer: "Wenn wir jetzt Weihnachtsfeiern annehmen und das Bauamt dann im November daherkommt?"

Schulterzucken.

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      Sonderaustellung im Juramuseum www.jura-museum.de